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Kategorie: Schulisches

Sollen Schüler*innen eine Steuererklärung abgeben?

Sollen Schüler*innen eine Steuererklärung abgeben?

Am 23.06.2021 um 13:55 scharrten bereits 15 gespannte Teilnehmer*innen online im Warteraum auf Teams mit den Hufen. Die Schulleiterin Frau Hendschke-Lug eröffnete die Veranstaltung mit wertschätzenden Worten für das Engagement der SuS über den regulären Stundenplan hinaus. Denn alle TeilnehmerInnen hatten sich freiwillig angemeldet und viele waren bereits über das Schuljahr hinweg im AK Verbraucherbildung aktiv.
Eine Gruppe von Schüler*innen nahm sogar während ihres wohlverdienten Italien-Urlaubs nach dem Abitur an unserem Meeting teil. Bei warmen Temperaturen und kühlen Getränken macht das Lernen gleich doppelt so viel Spaß!
„Die heiraten doch bloß wegen der Steuer!“, „Was das Finanzamt nicht weiß, macht es nicht heiß!“ oder „Für Schüler*innen und Studient*innen lohnt sich eine Steuerklärung nicht!“ Alles Mythen – hätten Sie’s gewusst?
Diese und weitere Steuer-Mythen wurden im Laufe des Meetings von Frau Gron auf interessante und humorvolle Weise aufgeklärt. Die Schülerin Steffi D. zieht mit folgenden Worten das Fazit: „Der Vortrag hat sehr schön die wesentlichen Aspekte des deutschen Steuersystems erläutert und viele Mythen zur Steuererklärung aufgeklärt.“
Falls Sie Interesse an einer Mitwirkung im AK Verbraucherbildung haben, wenden Sie sich an die Leitung Frau Baselau.
Ein herzliches Dankeschön an die Referentin Frau Gron vom Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. für ihr Engagement!
Unter folgendem Link kann man sich über den Verein informieren:
Lohi – Lohnsteuerhilfe | Steuererklärung für Arbeitnehmer und Rentner
Celina Espinosa, AK Verbraucherbildung
Die „Ufuqs“ kommen!

Die „Ufuqs“ kommen!

… was ein bisschen klingt wie eine Gruppe Außerirdischer, sind in Wirklichkeit zwei junge ReferentInnen des Vereins „Ufuq e.V.“, der seinen Sitz in Berlin hat. Am 24.03.2021 reflektierte die IVK bei einem spannenden Projekttag zum Thema „Diskriminierung und Empowerment“ über eine große Bandbreite der Formen von Diskriminierung. Die Schüler*innen erarbeiteten sich Wissen zu Diskriminierungsformen wie Ableismus, Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie, Homophobie und weitere. Es wurde auch über Handlungsstrategien gesprochen, um für diskriminierte Personen einzustehen und um sich selbst zu schützen. Den Tag begleiteten die Sozialpädagogin Frau Lengsfeld von der Beratungsstelle Pur und die Schulsozialpädagogin Frau Espinosa.

Unter folgendem Link kann man sich über den Verein informieren: Ufuq | EBW-Regensburg
Bei Interesse den Verein für die eigene Klasse zu buchen, kann jederzeit mit den beiden Sozialpädagoginnen Kontakt aufgenommen werden.

Autorin: Celina Espinosa, Schulsozialpädagogin

„Grenzenlose“ Lernbegeisterung

„Grenzenlose“ Lernbegeisterung

„Ich habe heute superviel Neues gelernt und durch die interaktive Gestaltung ist die Zeit wie im Flug vergangen“, so eine Schülerin unserer Schule am Ende eines regulären Schultages. Was war da geschehen?

Im Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Schule“ können Schüler*innen mit Lehrpartner*innen aus Afrika, Asien und Lateinamerika zusammenarbeiten. Der rote Faden der Lehrkooperationen sind die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs). Zum Beispiel im Fach „Gesundheitswissenschaften“ mit der Grenzenlos-Aktiven Allaa Ali Mostafa, die ihren Master Public Health an der Hochschule Fulda absolviert. Ali Mostafa behandelt das Thema „AHA – Corona, verstehe!“. Sie erklärt die Zusammenhänge von nationaler Public Health und internationaler Global Health am Beispiel des Umgangs mit der Corona-Pandemie. Bei den Diskussionen kann sie zudem die Perspektive ihres Heimatlands Ägypten zu bedenken geben. Dabei hält Ali Mostafa jedoch keinen Frontalvortrag – sondern sie lässt die Schüler*innen in einem Planspiel in die Rollen unterschiedlicher Akteure der Weltgesundheitsorganisation schlüpfen, während die Impfstoffverteilung und das Management der Pandemie entschieden werden müssen. So lernen die Schüler*innen Methoden und Probleme im Rahmen der Global Health aus eigener Erfahrung kennen.


Hochaktueller Arbeitsauftrag im Planspiel: Die gerechte Verteilung von Corona-Impfstoff auf der Welt als Mitglieder der WHO (World Health Organisation)

„Mir war gar nicht bewusst, wie verknüpft die Gesundheitsversorgung international ist. Es ist wichtig, dass wir gemeinsam daran arbeiten, ein gesundes und menschenwürdiges Leben für alle weltweit zu ermöglichen“, so ein Schüler bei der abschließenden Betrachtung der Lehrkooperation. Auch Baselau freute sich über die aktive Mitarbeit ihrer Schüler*innen: „Sie haben heute wirklich etwas wichtiges mitnehmen können. Durch diese spannende und abwechslungsreiche Gestaltung werden sie sich hoffentlich noch lange daran erinnern.“
Marlen Baselau ist Lehrerin und Beauftragte für Umwelt- und Verbraucherbildung an der FOSBOS. Sie setzt sich für mehr Nachhaltigkeit und Globales Lernen ein.
Klasse B13G1
https://www.wusgermany.de/de/auslaenderstudium/grenzenlos-globales-lernen-der-beruflichen-bildung/grenzenlos-aktuelles/lernbegeisterung-mit-grenzenlos-der-fosbos-regensburg-0

Internationale Wochen gegen Rassismus 2021

Internationale Wochen gegen Rassismus 2021

Macht mit bei den Aktionen und Veranstaltungen gegen Rassismus. Hier wird einiges auf die Beine gestellt!
Seht euch das Programm an und sucht euch eine Veranstaltung aus:
www.regensburg.de/wochengegenrassismus
15.- 26. März 2021

Wie Qanon und Querdenker, Compact und Corona-Leugner, Verschwörungstheoretiker und Judenhasser zusammenhängen, kann man hier nachlesen:
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ns-vergleiche-antisemitismus-103.html

The Masked Teacher

The Masked Teacher

Wer kennt diesen Lehrer?

Auf deutsche Pünktlichkeit ist er stets bedacht. Kommt ein Schüler zwei Minuten zu spät, wird dies direkt vermerkt. Schließlich sei es ja nur fair den anderen gegenüber pünktlich zu sein.

Er legt selber darauf viel wert. Kommt er einmal mit gutem Grund eine Minute zu spät, entschuldigt er sich sofort und versucht mit aller Kraft vergeudete Zeit wieder durch schnelleres Arbeiten aufzuwiegen. Alles an seinem Tagesablauf ist auf Effizienz ausgelegt. Immer das Beste geben. Möglichst mit allen korrekt umgehen, auch wenn er seinen Unmut zu politischen und sozialen Themen oft in der großen Runde zum Ausdruck bringt.

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Mit Abstand die Besten! Der Infineon-Preis 2020 Für FOS und BOS

Mit Abstand die Besten! Der Infineon-Preis 2020 Für FOS und BOS

Eine traditionsreiche Veranstaltung ist in Regensburg seit 22 Jahren die Verleihung des Infineon-Preises: Die fünf besten Absolventinnen und Absolventen der Beruflichen Oberschule Regensburg (FOSBOS) und der Städtischen Berufsoberschule Wirtschaft (BOS) werden jedes Jahr im Dezember feierlich ausgezeichnet. Normalerweise lädt die Infineon Technologies AG dazu an ihren Standort im Regensburger Westen. Im Corona-Jahr 2020 ist alles anders: keine Feier mit 150 Gästen am Werksgelände, dafür strenge Abstandsregeln und eine Veranstaltung im kleinsten Kreis an der FOSBOS Regensburg.

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Jörg Recklies, Sprecher der Betriebsleitung von Infineon Regensburg, sparten bei der Preisverleihung nicht mit Lob. Sie zeichneten aus: Christina Auburger aus Bernhardswald (FOSBOS), Anna Geßner aus Neudorf (FOSBOS), Miriam Suchy aus Bad Abbach (FOSBOS), Katrin Prantl aus Bad Abbach (FOSBOS) sowie von der Städtischen Berufsoberschule Wirtschaft Luis Moser aus Regensburg. Sie erhielten ihre Urkunden und je 1 000 Euro Preisgeld. Auch wurden die beiden Schulen mit insgesamt 2 500 Euro als Dank für ihr Engagement bedacht. Jörg Recklies bedankte sich bei den Schulleitern OStDin Angela Hendschke-Lug (BO) und OStD Reinhard Tischler (BOS) für ihren Einsatz. Das Geld wird letztlich den Schülern zugutekommen. So wird die FOSBOS mit dem Preisgeld die Digitalisierung weiter voranbringen und es in die EDV-Ausstattung der Schule investieren. Die Anschaffung digitaler Endgeräte wie Tablets kommt dem Lehren und Lernen vor Ort oder auch im Distanzunterricht zugute.

Auf dem Foto (Infineon Technologies AG) v. l. n. r.: Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Schulleiter OStD Reinhard Tischler, Anna Geßner, Miriam Suchy, Katrin Prantl, Christina Auburger, Luis Moser, Schulleiterin OStDin Angela Hendschke-Lug sowie Jörg Recklies, Sprecher der Betriebsleitung Infineon.

Drei Herbstgedichte der F13S2

Drei Herbstgedichte der F13S2

Schon wieder Herbst. Wie schnell das Jahr 2020 schon fortgeschritten ist und nichts mehr ist sowie früher. Alles anders und nun geht es langsam auf den Winter zu und ein neues Jahr beginnt.

Eine 13. Sozialwesen-Klasse hatte dieses Schuljahr von ihrer Deutschlehrerin eine kreative Aufgabe bekommen. Daraus folgen Herbstgedichte, die nicht unterschiedlicher sein können.
Im Folgenden seht Ihr ein paar Ergebnisse der Klasse:

Herbsteindrücke

Roter Ahorn steht in Flammen
Blätter wie in Blut getränkt
Birke wirft den Zweig und Blätter
Samt dem alten Vogelnest

Apfelbaum zeigt seine Früchte
Eine Leiter lehnt am Ast
Kastanien fallen aus den Kronen
Bunt gefärbtes Blätterdach

Kinderhände ziehn an Schnüren
Drachen steigen himmelwärts
Die reife Frucht wird nun geerntet
Junger Wein trübt dir den Kopf

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Corona-Lockdown

Corona-Lockdown

Die Schule schließt, das war uns klar –
denn Corona war auf einmal da.

Corona trag uns wie eine Welle,
doch Söder reagierte auf die Schnelle.

Tausend Leute arbeitslos,
die Sorge, die war ziemlich groß.

Ihr dürft niemanden besuchen und gar nicht raus,
meinten die Ärzte und auch das Repräsentantenhaus

Doch wir gaben nicht auf, wir befolgten die Hygieneregeln immer weiter und weiter,
Corona blieb dann am Ende nur zweiter.

Aus China kam der Virus her,
die Infizierten wurden immer mehr.

Dass die Schule schließt war gar nicht gut,
doch dennoch bewiesen wir alle Mut.

Corona erschütterte die ganze Welt,
dann merkten wir: nicht Spider Man, sondern Corona war unser „Held“.

Von morgens bis abends nur Netflix Serien –
klar, was hätten wir machen sollen in den „Corona-Ferien“?

Die Lehrer schickten Übungen, am Morgen schon 5 da.
Ach du meine Güte, das war nicht wunderbar.

Ohne Schule wars ganz cool – wir hatten oft frei,
doch dann wars klar: Wir wollen die Schule wieder herbei.

von Alice, Eddi, Lukas und Timo (FVK 1)

Turn the Radio on!

Turn the Radio on!

Seit diesem Jahr gibt es unser Schulradio, das BO-Radio, mit dem wir für Euch über spannende Themen aus der Schule und dem Leben berichten.
In unserer ersten Sendung haben die Moderatoren Kathi und Blacky (Joachim Schwarz und Kathi Mair, B12 G1) mit dem Starautor Benedict Wells und dem Comedian auf der Überholspur Thorsten Sträter gesprochen. Beide berichten über das Schreiben, vor allem aber über das Leben und ihre Schulzeit. Benedict Wells hat im März bei uns an der Schule aus seinem Roman „Vom Ende der Einsamkeit“ gelesen. Für einen Film, der einen Teil des Romans umsetzt, sowie selbst erstellte Raps, Fotos und Gedichte hatten die Schüler der BO Regensburg den ersten Preis im Wettbewerb von „Regensburg liest ein Buch“ gewonnen – die Lesung von Benedict Wells.

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