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Tag: Landtagswahl

Wählen ab 16

Wählen ab 16

„Bei den Europawahlen 2024 dürfen die 16 Jährigen wählen“. Der Bundestag hat dem Gesetzesentwurf der Koalition zugestimmt und das Mindestwahlalter bei Europawahlen von 18 auf 16 Jahre herabgesetzt. Daher sind auch viele der Meinung, dass das Wahlalter bei den Bundeswahlen auch auf 16 Jahre gesenkt werden soll, damit die jungen Menschen in Deutschland in politischen Bereichen mehr mit einbezogen werden. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den Vor- und Nachteilen des Absenken des Wahlalters auf 16 Jahre.

Einerseits soll das Wahlalter auf 16 Jahre gesenkt werden, weil die jungen Menschen ihr ganzes Leben vor sich haben und später die Konsequenzen von politischen Entscheidungen tragen müssen, die sie nicht mitbestimmen durften. Die Jungend ist heutzutage politisch aktiver, wie noch nie zuvor. Beispielsweis die Organisation „Fridays for Future“, die größtenteils von jungen Schüler/innen, Auszubildenden und Studenten/innen geführt wird. Immer freitags gehen viele Schüler/innen nicht in die Schule, sondern schließen sich anderen jungen Menschen an, die auf die Straßen gehen und für eine bessere Klimaschutz-Politik und das Einhalten von den Klimazielen demonstrieren. Nicht nur das, viele junge Aktivisten/innen kleben sich mit dem Kleber auf die Straßen fest. Dadurch sieht man, wie stark und mutig die heutige Jugend ist.

Außerdem müssen die Jugendlichen mehr gehört und in politischen Bereichen mit einbezogen werden. Bei den Bundeswahlen 2021 lag die prozentuale Anzahl der Wahlberechtigten, die unter 30 Jahre sind, bei 14,4 %, wohingegen die Anzahl der über 60-Jährigen fast dreifach so hoch war, nämlich bei 38,2%. Die Welt hat sich auf viele verschiedene Arten und Weisen geändert bzw. sie verändert sich immer noch, zum Beispiel im Bereich Digitalisierung. Die Jugendlichen wachsen unter anderen Lebensbedingungen auf. Daher haben die alten Menschen nicht wirklich einen Bezug dazu, was die jungen Menschen bewegt und interessiert.

Demgegenüber muss man aber auch die Nachteile bedenken, die ein niedrigeres Wahlalter mit sich bringt. Da die junge Generation im Alter von 16 Jahren nicht reif genug ist, um solche wichtigen Entscheidungen mitzubestimmen. Viele junge Menschen sind in diesem Alter nicht in der Lage richtige Entscheidungen zu treffen. Beispielsweise wird nach der Schule von ihnen erwartet, dass sie sich für einen Beruf entscheiden. Da einige aber noch nicht wissen, was sie später im Leben machen möchten, entscheiden sie sich dann für irgend eine Ausbildung und brechen meistens später ab. Jedoch ist das bei politischen Entscheidungen nicht so leicht. Durch diese Entscheidung können Personen gewählt werden, die Entscheidungen über die Zukunft von Millionen Menschen treffen, wenn ein Kandidat gewählt wird, kann er nur sehr schwer wieder abgewählt werden. Daher müssen die Menschen, die wahlberechtigt sind, reif genug sein, um bei solchen Entscheidungen mitzureden.

Abgesehen davon, sind die 16- Jährigen nicht volljährig. Das heißt, dass sie nicht Mal die vollständige Verantwortung für ihr eigenes Leben tragen. Als in den 1970er Jahren das Wahlalter von 21 auf 18 Jahre abgesenkt wurde, wurde auch damit die Volljährigkeit auf 18 Jahre gesenkt. Beispielsweise dürfen die Jugendlichen nicht einmal einen Vertrag selbstständig eingehen. Wer keine vollständige Verantwortung für sein Leben trägt, sollte nicht für die Gesellschaft mitentscheiden.

Meiner Meinung nach sollte das Wahlalter in den nächsten Jahren nicht herabgesetzt werden. Natürlich gibt es manche Jugendliche, die sich für Politik interessieren und sich dementsprechend auch politisch engagieren, aber ebenso gibt es auch zahlreiche, die es nicht tun. Schließlich muss man die ganze Generation betrachten. Um das in der nahen Zukunft ändern zu können, muss das Fach Politik auch verstärkt an Mittelschulen zum Wohle der Demokratie unterrichtet werden. Somit entsteht für die 16 jährigen auch kein Stress.

Die Zukunft ist Grün – Landtagswahl in Bayern 2018

Die Zukunft ist Grün – Landtagswahl in Bayern 2018

Ergebnisse der Landtagswahl und Bezirkswahl

Am 14. Oktober 2018 fand die Landtagswahl in Bayern statt.

Gleichzeitig wurde in der Oberpfalz die Bezirkswahl gehalten. Bei einer Bezirkswahl werden, ähnlich wie bei der Landtagswahl, Parteien und Personen gewählt. im Gegensatz zur Landtagswahl können Parteien jedoch auch unter 5% in den Bezirkstag kommen.

Die Ergebnisse der Bezirkswahl in der Stadt Regensburg (Oberpfalz): Sieger der Erststimmen ist die CSU (28,18%), danach folgen die Grünen (22,84%), Freien Wähler (12,73%), SPD (11,30%), AfD (8,82%) und Die LINKE (5,56%). Die FDP hat die 5% mit 4,98% knapp nicht erreicht.

Bei den Zweitstimmen der Bezirkswahl ging die CSU (27,72%) als Sieger hervor, gefolgt von den Grünen (23,27%), den Freien Wählern (14,93%), die AfD (9,46%), SPD (8,51%), und schließlich Die LINKE (5,44%). Wieder keine 5% erreichte die FDP  mit 4,96%.

2018 haben 72,98% der Wahlberechtigten gewählt, im Vergleich zu 2013 ist dies ein Unterschied von 9,18%, da  2013 nur 63,8% der Wahlberechtigten gewählt haben.

 

Juniorwahlen an der FOSBOS Regensburg

*Diagramme leider einfarbig aufgrund eines Programmfehlers

Das Projekt Juniorwahl möchte den SchülerInnen die Bedeutung eines unserer Bürgerrechte bewusst machen, indem man sie bei einer nahezu originaltreuen Simulation partizipieren lässt.

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