Selenes Monster
Selene Winter war ein schwieriges Kind. Keinesfalls war sie schwer zu erziehen, oder gar unartig. Doch Selene war ein durch und durch nicht schreckhaftes Kind. Für eine Agentur, die Monster an Kinder vermittelte, war das ein Problem. Warum die Agentur sich das Erschrecken von kleinen Kindern zum Ziel gemacht hat? Fragt mich nicht, ich bin nur ein Verwaltungsangestellter, der die ganzen Akten ordnet. Normalerweise. Selbst die Top Agenten, grausam stinkende Monster mit schleimigen Tentakeln und hechelndem Atem konnten Selene nicht verunsichern. Und damit die Akte Selene Winter endlich ins Archiv wandeln konnte, mussten alle Monster eine Nacht lang versucht haben, sie zu erschrecken. So weit so gut. Ich war also entweder die einzige Hoffnung der Agentur, oder das Ende einer langen Kette Monster, die bei Selene keinen Erfolg gehabt hatten. Also schleiche ich mich nachts heimlich in ihr Zimmer. Sie liegt in ihrem Bett, ruhig und tief atmend. Sie schläft. Ich nähere mich ihr geräuschlos, schaue auf das engelsgleiche kleine Gesichtchen unter mir. Mit toten, kalten, schwarzen Augen starre ich auf das schlafende Kind.
Engel

Die Gesellschaft
Darf man seine Meinung sagen?
Spott und Hass muss man ertragen
So viele, die dem schon erlagen
Trotzdem müssen wir es wagen
Wir sollten endlich uns verstehen
Nicht einfach wortlos untergehen
Wir müssten doch zusammenstehen
Und einander wieder in die Augen sehen
Wür sollten aufeinander hören
Viel Unvernunft würde das klären
Und uns nicht als besser küren
das würde nur zu Fehlern führen
Doch alles das soll man nicht sagen
Wie kann ich denn Kritik noch wagen?
Wo doch alle ihre Laster haben
Doch meine Meinung werde ich sagen!
by Lena Köglmeier
Unternehmensportrait: Schluss mit Papier – jetzt wird’s digital.
Prozessdigitalisierung zwischen Steuerberater und Mandant
Schon das Wort Steuern lässt bei manchen einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Viele versuchen ihre Steuern im Blick zu behalten, doch dies kann schlaflose Nächte, Haufen Papierberge und Kopfschmerzen verursachen. Es gibt zwar Steuerberater, die dir deine Arbeit abnehmen – doch da stellt sich die Frage: Wie aufwändig ist der ständige Austausch zwischen Steuerberater und Mandant eigentlich wirklich? Das ständige Telefonieren und das Verschicken der aktuellen Kassenbelege, Eingangs- und Ausgangsrechnungen und Bankkontoauszüge, dafür hat doch keiner mehr Zeit.1Wäre es nicht praktischer eine digitale Übersicht über die Sache zu haben?
Genau dies ermöglicht die Devatax GmbH, die ihren Sitz in Freising bei München hat. Das Unternehmen wurde im Jahr 2014 gegründet und spezialisiert sich seitdem auf die papierlose Kommunikation und vereinfacht die Zusammenarbeit zwischen Steuerberatern und Mandanten.2 „Wir digitalisieren Geschäftsprozesse für kleine und mittelständische Unternehmen, das heißt der gesamte Datentransfer zwischen Steuerberater und Mandant, das ist unser Hauptfokus“, so der Geschäftsleiter Marco Bogendörfer.3 Dabei spielt com.pass, das Produkt, eine wichtige Rolle. Com.pass besteht aus drei wichtigen Bestandteilen – den Geschäftsbüchern, dem Dokumentenmanagement und den Smart Tickets. Diese können separat von den Zielgruppen genutzt werden. Mit ihrer Hilfe, können Steuerberater leichter auf die Daten der Mandanten zugreifen und umgekehrt.4 Das Besondere an dieser Dienstleistung ist, dass das Unternehmen in den Fokus gestellt wird und der Mandant selber entscheiden kann, wer Zugriff auf seine Daten hat.5 Bogendörfer betont den Unterschied zu den Wettbewerbern, da Devatex keine Deklaration mache. Die GmbH führt keine Buchhaltungssoftware, dies übernehmen nach wie vor die etablierten Unternehmen. Bei Devatax geht es nur um die Datenerfassung und den Datenaustausch und anschließend um die Archivierung dieser Daten. Ein anderer wichtiger Punkt ist die Benutzerfreundlichkeit, denn anders als beim Unternehmen Online, das eine stagnierende Nutzerzahl von ca. 60 000 Nutzern von 4 Millionen Möglichen hat, braucht man laut Bogendörfer keine Vorkenntnisse, um das Programm bedienen zu können. Um seine Belege austauschen zu können, muss man jetzt kein kompliziertes Tool verwenden oder sich extra schulen lassen, mit dem Programm der Devatax geht es ganz leicht. Auch bei einer Neuanstellung funktioniert es schnell und einfach. Der neue Mitarbeiter bekommt die Daten per E-Mail zu geschickt, füllt diese aus und schickt sie an das Unternehmern zurück. Dabei werden die Daten erfasst und man erhält einen fertigen Arbeitsvertrag. Außerdem besitzt die Software Validierungen, also sogenannte Prüffunktionen. Diese prüfen beispielsweise das Einhalten des Mindestlohnes im Arbeitsvertrag. 6
Die Devatax GmbH ist derzeit mit einer Betaversion auf dem Markt und hat schon 20 Steuerberater und weitere 50 Unternehmen, die diese testen. „Dadurch sammeln wir Erfahrungen dazu, wo es eben noch weiter verbessert werden muss. Das Wichtigste für die Firma wird sein, dass wir weitere Gesellschafter und Investoren mit unserer Lösung begeistern“, prognostiziert Bogendörfer.Trotz der noch andauernden Testphase schaut Herr Bogendörfer voller Optimismus in die zukünftige Entwicklung von Devatax, denn schon bald hat Papier keinen Wert mehr im Büro. 7
von Elina Shapovalov
1Vgl. weigertfischer.de
2Vgl. devatax.de
3Vgl. Interview Frage 1
4 Vgl. gruenderszene.de
5Vgl. Interview
6Vgl. Interview Marco Bogendörfer
7Vgl. Interview Frage 10
Unternehmensportrait: InterNetX GmbH & .BAYERN
Wir leben in einem Zeitalter, das durch den technischen Fortschritt und das Internet dominiert wird, aber was steckt denn eigentlich dahinter? Wer ist dafür zuständig, dass wir täglich auf unsere Lieblingswebseiten zugreifen können und das so schnell und einfach wie möglich und ohne größeren Aufwand? Oder wer ermöglicht uns, unsere eigenen Webadressen zu erstellen und erleichtert uns somit unseren Internetauftritt?
Zu diesen Anbietern gehört das international agierende Regensburger Unternehmen InterNetX, das Internet-Adressen, Speicherplatz und Netzanbindungen zur Verfügung stellt und so Existenzen im Internet einrichtet. InterNetX ist laut eigenen Angaben globaler Marktführer im Bereich Internet-Sicherheit und gehört zu den größten TLD-Anbietern weltweilt.1 „Mit mehr als 3,8 Millionen verwalteten Domains, 3.000 gehosteten Servern und über 20.000 verwalteten SSL-Zertifikaten zählen wir zu den Top-Anbietern im Bereich Domain-Produkte und Hosting-Lösungen“, berichtet die Communication Managerin Alexandra Stöckl.2 InterNetX handelt für Unternehmen als technischer und strategischer Partner im Hintergrund rund um den Globus. Zu ihren Kunden zählen unter anderen Universal Music, AutoScout24 und Jimdo. 2
Dies wird unterlegt durch die starke Präsenz auf dem Markt, denn Regensburg wurde bereits mehrfach als diejenige deutsche Stadt mit den meisten .DE-Domains pro Kopf ausgezeichnet.3 InterNetX bietet an, komplizierte Prozesse als einfache und benutzerfreundliche Software-Lösungen umzusetzen. Dazu gehört die Möglichkeit mehr als 900 verschiedene Domain-Endungen über das von dem Unternehmen selbst entwickelten Domain-Management-Software AutoDNS zu registrieren. 4
Unter diesen 900 verschiedenen Domain-Endungen, kann man seit 2014 auch die Domain .BAYERN registrieren lassen, diese liegt auf dem zweiten Platz der populärsten neuen Domain-Endungen in Deutschland, mit einem Anteil von 5,20%.5 Es stärkt nicht nur die Verbindung zur eigenen Heimat und einer dynamischen Gemeinschaft im Internet oder vereinfacht das Finden der Webseiten im Netz, sondern es hilft den Internetnutzern, Infos und Angebote für Bayern oder direkt aus Bayern leichter zu finden.6 Mittlerweile, nach knapp über zwei Jahren, sind viele Kunden davon überzeugt, denn es verwenden über 30.000 Großunternehmen, kleinere Betriebe, Privatpersonen, Vereine, Start-Ups oder staatliche und kommunale Webseiten diese regionale Endung. Aber zu den größten Nutzern gehört definitiv der FC Bayern München, der eine eigene bayerische Version seiner Homepage mit der .BAYERN-Endung online gestellt hat. Auf dieser Seite können die treusten Bayern-Fans die Resultate stets in echtem Bayerisch nachlesen. 7
Aber auch das bayerische Finanzministerium und die Brauerei Erdinger haben sich dazu entschlossen, die bayerische Top-Level-Domain zu benutzten.8 Stöckl betont: „Außerdem sind wir, obwohl wir international tätig sind, sehr stark lokal verbunden.“ Denn InterNetX verwaltet nun mehr als 10.000 Domains mit der regionalen Endung, was ein Drittel der Marktanteile ausmacht.4
Im Großen und Ganzen gehört InterNetX also zu den Akteuren, die hinter unserer täglichen Unterhaltung im Internet stecken und dafür sorgen, dass alles so funktioniert wie wir es gewohnt sind: „Unser Ziel ist es stets, den Kundenbedürfnissen entsprechende Lösungen anzubieten. Dazu gehen wir gerne innovative und unkonventionelle Wege. Auch unser Produktportfolio bauen wir kontinuierlich aus.“ so die Communications Managerin. 4
Auf die Frage wie es in der Zukunft mit InterNetX aussehen wird, antwortet Stöckl: „Aufgrund der sehr guten Auftragslage wächst auch die Zahl unserer Mitarbeiter – sogar so stark, dass wir noch in diesem Jahr in neue Räumlichkeiten in Regensburg umziehen werden.“ 4
von Julia Smirnov
1 Vgl. InternetX Website: https://www.internetx.com/internetx/pressemitteilung/encryption-everywhere-internetx-und-symantec-streben-flaechendeckende-verschluesselung-bis-2018-an/ (08.02.2017)
2 Vgl. Interview mit Dr. Alexandra Stöckl (17.01.2017)
3 Vgl. Presseanzeiger: http://www.presseanzeiger.de/pm/Regensburg-ist-erneut-Domain-Hauptstadt-278435 (08.02.2017)
4 Vgl. Interview mit Dr. Alexandra Stöckl (17.01.2017)
5 Vgl. Blog.united-domains http://blog.united-domains.de/2016/12/registrierungsstatistiken-jahresruckblick-2016/ (25.02.2017)
6 Vgl. Nic.bayern http://nic.bayern/bayern/warum-bayern/ (25.02.2017)
7 Vgl. Donaukurier http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Ingolstadt-Mit-Bayern-ins-Netz;art155371,3146019 (25.02.2017)
8 Vgl. Stadtzeitung http://www.stadtzeitung.de/augsburg-city/lokales/bayern-top-level-domain-mit-regionalbezug-d4269.html (27.02.2017)
Amnesty International – SOR-SMC Tag
Blue Eyes
Sie erwachte in ihrem Bett. Es roch nach der frischen weichen Frühlingsluft, die zum geöffneten Fenster hereinströmte. Der Wind brachte einen leichten Hauch von Lavendel mit sich. Sie erhob sich grazil aus dem Bett und tastete wie jeden Morgen zuerst nach ihren Flügeln. Erst als sie die zarten Federn unter ihren Fingern fühlte, ging es ihr besser. Ein kleines, fast schon unsichtbares Lächeln ließ ihr Gesicht aufstrahlen, kurz bevor es wieder von ihren Lippen verschwand. Sie streckte ihre Flügel und stand auf. Die Federn raschelten leise, als die Frühlingsbrise sie streifte.
SOR-SMC-Tag am 25.04.2017
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein Projekt, welches unsere Schule großartig unterstützt. Am 25. April diesen Jahres haben sich alle Schüler und Schülerinnen der FOS Regensburg beteiligt. Einige Klassen drehten Kurzfilme zu Rassismus, andere backten leckere Spezialitäten. Man hatte die Möglichkeit, sich alle Projekte anzusehen sowie sich mit anderen darüber auszutauschen. Wir bekamen sogar Besuch: 2 Flüchtlingsklassen wurden von uns willkommen geheißen. Sie sprachen über ihr Leben und über ihre Erlebnisse. Dies soll unser Vorstellungsvermögen erweitern 🙂
Am offiziellen Ende des Tages, wurden alle Beteiligten mit Heliumballons ausgestattet, die wir in den Himmel auffahren ließen.
Bücher mit Adrenalin

Foto: „The Crushers“ der FOS/BOS Regensburg (v.l.n.r.):
hinten: Sascha Schneider, Bernhard Wildangel, Cilia Rheault, Monika Kasprzyk, Monika Saller.
Vorne: Klara Rinner, Sebastian Lengfelder, Sofie Reichel, Alex Ziemlanski, Sophia Roark, Emil Kulisch, Jessica Dratzl
FOS/BOS Regensburg gewinnt bayernweiten Lesewettbewerb
von Sascha Schneider und Klara Rinner
Am 22. Februar fand das bisher 9. „Battle of the Books“ in Nürnberg statt, in dem auch unsere Schule mit einem motivierten Team vertreten war. Während dieser Lesewettbewerb unter Zeitdruck in Deutschland noch weitgehend unbekannt ist, ist er in Amerika an vielen High Schools gang und gäbe. Das Deutsch-Amerikanische Institut (DAI) bringt diese adrenalinhaltige Veranstaltung nach Bayern. Seit 2007 messen sich Schulteams aus ganz Bayern darin. 2017 nahmen 21 Schulen zwischen München und Coburg am Battle teil. Schulteams aus 14 Gymnasien, 6 Fach- bzw. Berufsoberschulen und einem Kolleg bereiteten sich zusätzlich zum regulär stattfindenden Unterricht auf das Finale in Nürnberg vor.