Eine kurze Überlegung zum Mut
Mut ist vielleicht mehr als nur ein Wort. Manchmal ist Mut, sich darauf zu verlassen, dass etwas kommen wird, was noch gar nicht da ist. Dass sich etwas verändern wird, von dem man noch gar nicht wusste, dass es verändert werden kann. Mutig ist der, der das wagt zu tun, was seine Routinen durchbricht. Festgefahrene Muster im Alltag mit kleinen Dingen zu schmücken, Dinge, die unbequem erscheinen.
Nicht, weil sie unbequem und falsch sind, sondern weil sie neu sind. Doch genau dafür sind sie eine Bereicherung, sie öffnen neue Wege.
Wege, die zunächst dunkel und ungewiss erscheinen, können einen zu einem leuchtenden Ziel verleiten. Mutig muss man sein, um diese Wege trotz aller Ungewissheit zu beschreiten.
Jeder trägt einen Rucksack voll an Erfahrungen, manchmal ist nicht mehr als dieser Rucksack der Begleiter auf diesen Wegen. Die Erfahrungen dienen als Werkzeug, welche man gut gebrauchen kann, wenn der Pfad dicht bewachsen ist, mit Unkraut und stacheligem Gebüsch.
Es ist gut, immer ein kleines Licht im Rucksack zu tragen. Es muss nicht immer leuchten, es ist gut, wenn es dann leuchtet, wenn die Sterne am Himmel von den Wolken verdeckt werden. Die Ungewissheit dieses Weges, lässt es nämlich immer Nacht sein. Es können Schauer aufziehen, der Mond und die Sterne beleuchten den Weg nicht mehr ausreichend.
Dieses kleine Licht, das man mit sich trägt, kann einem dann zeigen, wo man abbiegen muss, sodass man sich nicht verirrt.

Manchmal gibt es Kreuzungen an den Wegen. Ob nach links, rechts, geradeaus oder zurück. Wenn man zurück will, dann sucht man vermutlich Ruhe. …

Du kannst mutig sein und trotzdem Angst haben.











Eine Walzermusik erklingt. Mein Opa könnte jetzt dazu Walzer tanzen, würden sich jetzt viele Jugendlichen in unserem Alter denken! Wir nicht, oder vielleicht ja schon? Es ist nämlich gar nicht so schwer, wie viele aus der neuten oder zehnten Klasse wissen. Zu dieser Zeit haben die Tanzkurse stattgefunden: Wir Schüler haben versucht uns gegenseitig nicht auf die Füße zu treten und nicht jedes Mal loszuprusten, wenn der Tanzlehrer gesagt hat, wir sollen doch bitte nicht wie ein Tanzbär hin und her schwanken. So manch einer ist nach den Abschlussbällen sogar dabeigeblieben und hat sich das Lachen einigermaßen abtrainiert. Also meistens. Jetzt läuft unser Training aber etwas anders als zu den Tanzkurszeiten ab. Turniertänzer sind wir jetzt also. Lasst mich euch ein bisschen was darüber erzählen.