Bild1: Gruppenfoto: v.l.n.r.: Klaus Grepmeier, Anna Lengsfeld, Florian Heuberger, Lena Rodenbäck, Luisa Bertsch, Sascha Schneider
Am EU-Projekttag an der FOS/BOS halten 492 Schüler wenig vom Verlassen der EU.
von Sascha Schneider
Der zweite EU-Projekttag der Beruflichen Oberschule wurde erneut einem kontroversen wirtschaftspolitischen Thema gewidmet. Neben einer fiktiven Europawahl äußerten die Schüler auf einer anonymen Plattform ihre Meinung zu europäischen Themen. Die Ergebnisse präsentierten Luisa Bertsch (F13S1), Florian Heuberger (F12W6), Anna Lengsfeld (F13S2) und Lena Rodenbäck (F12W1). …
Um die Intention des guten Zwecks zu erfüllen, fand am 23.05.2017 beim Sportfest nicht nur ein Fußballturnier statt, sondern auch der absolute Höhepunkt des Tages: Der Spendenlauf, auch genannt „One Color – Run“. Nach einer bewegenden Einstiegsrede des Vorsitzenden des Vereins zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder bereiteten sich die Läuferinnen und Läufer auf ihr Tagesziel vor. Angespornt von der Tatsache, dass unglaubliche 1.500 € in die Kasse des VKKK gespült werden würden, unter anderem finanziert von Dirrigl & Partner GmbH, Netto Marken-Discount AG & Co. KG, Bäckerei Ebner, dm Innenstadt, Regensburger kommunaler Fahrzeugpark GmbH, dem Elternbeirat und einem Ertrag von 1000 € der vorangegangenen Blutspendeaktion, wenn die Schüler und Schülerinnen der FOS/BOS gemeinsam 2000 Kilometer an diesem sonnigen Tag laufen können, machte sich die Schülermasse, angeführt von der Schülersprecherin Dilsat Yildiz und dem Schüler Felix S., motiviert und von ihrem Ziel beflügelt, auf dem Weg, um die 2000er-Marke zu knacken. Wo ein Wille, da auch ein Weg – diesen Vorsatz nutzen die Läuferinnen und Läufer wortwörtlich, um dem VKKK die Spende zu ermöglichen. Doch nicht nur für essentielle Verpflegung wie Getränke, Obst und Riegel wurde vorgesorgt, sondern natürlich auch für die ausgelassene Atmosphäre, für die vor allem der DJ Leopold von Paradies1 sorgte, der die Menge mit schallender Musik anspornte. Der Spendenlauf gipfelte für den ein oder anderen auch noch in dem Wettkampf untereinander, denn Fleiß und Engagement wurden für die Schüler, die am weitesten liefen, mit tollen Preisen, wie z.B. 2x ein kostenloser Monat in einem Fitnessstudio oder anderen Sachpreisen belohnt. Und selbst die Schülerinnen und Schüler, die nicht am Lauf teilnehmen konnten, beteiligten sich an dem ganzen Geschehen und unterstützen die Aktion, indem sie sich z.B. um die erschöpften Läufer kümmerten, die Versorgung übernahmen oder als Schulsanitäter fungierten. Am Ende dieses Tages konnte man also feststellen: die Schüler unserer Schule sind nicht nur attraktiv, athletisch und aktiv, sondern auch engagiert, ehrgeizig und exzellent auf ein gutes Miteinander fokussiert.
Klara Rinner, F12S3
Unternehmensportrait: Lohnen sich Online-Spiele für die Entwickler ?
Jeder hat schon einmal ein Online-Spiel gespielt, doch lohnt es sich überhaupt für die Entwickler?
Anscheinend schon, denn die Nutzer haben 2011 in Deutschland über 2 Milliarden Euro für Online-Games ausgegeben. Manche mag es verwundern, dass es circa 23 Millionen Spieler in Deutschland gibt, für Anbieter ist das kein Nischenmarkt mehr.1
Ein etablierter Anbieter für Online-Spiele ist die Cipsoft GmbH, die 2011 von vier Personen gegründet wurde. Schon zwei Jahre nach der Gründung erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 816.000 Euro. –Weitere zwei Jahre später jedoch erzielte die Cipsoft GmbH Erlöse von 9,441 Millionen Euro mit 84 Mitarbeitern. Der größte Erfolg der Softwareschmiede ist das Online-Spiel Tibia, dieses in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt Spieler gegen andere Spieler oder gegen computergesteuerte Charaktere kämpfen lässt. Man kann es sogar kostenlos spielen. Wie erwirtschaftet die Cipsoft GmbH trotzdem einen Gewinn? Ihre Haupteinnahmequelle ist der Verkauf von Premium Accounts, mit denen man Zutritt zu Premium-Bereichen erhält, sowie neue Zaubersprüche benutzen und sich in verschiedene Städte teleportieren kann.2…
„Zögernd sah ich mich um. Ich war in einem Korridor gelandet, einem schier unendlich langen, mit zahllosen Türen rechts und links. Die Tür, durch die ich gekommen war, hatte einen Anstrich in sattem Grün,dunkle altmodische Metallbeschläge, einen Briefschlitz aus dem gleichen Material und einen hübschen Messing-Türknauf in Form einer gekrümmten Eidechse“ (Buchrücken des Romans)
Olivia Silber ist 15 Jahre alt und hat in ihrem kurzen Leben schon viel gesehen. Ihre Eltern leben getrennt und durch die häufigen Umzügen wird das Leben nicht einfacher. Ihr Vater zieht selbst oft um, um seine Arbeit, als Ingenieur weiter machen zu können. Ihre Mutter Ann Matthews ist Literaturwissenschaftlerin und arbeitet nun am Magdalen College in Oxford. Mia, Olivias kleine Schwester, geht mit ihr auf die Frognal Academy, da ihre Mutter Ernest kennen und lieben gelernt hat. Ann und Ernest sind ein Paar, was ihre jeweiligen beiden Kinder noch nicht wussten. Kurz nach diesem Liebesgeständnis wird klar, sie müssen alle zusammen unter einem Dach wohnen – schon in 3 Wochen! Liv und Mia hatten nie ein richtiges Zuhause, durch ihre ständigen Umzüge war keines der Orte ihr richtiges Zuhause. Nun sollen sie mit so vielen Personen ein Haus teilen:
„Nachhaltigkeit ist heute zu einem Modebegriff in vielen Industriezweigen geworden.“1 – eine Aussage von Gerold Hasel, Head of Global Human Resources der Danzer AG, einem typischem Hidden Champion, bei denen „Nachhaltigkeit“ ein wichtiges Unternehmensziel darstellt.Hidden Champions sind Unternehmen, die man normalerweise nicht kennt, die aber in ihren jeweiligen Branchen oft sogar Weltmarktführer sind. Meistens handelt es sich um Familienunternehmen, denen es gelingt, sich über mehrere Generationen immer wieder durch kreative Innovationen vom Wettbewerb abzuheben.
Die Danzer Gruppe in Dornbirn im Vorarlberger Rheintal weist alle diese Merkmale eines Hidden Champion auf. Das Unternehmen wird in der dritten Generation von Hans-Joachim Danzer geleitet und ist mit 232 Mio. EUR Weltmarktführer in der Furnierherstellung. Weltweit werden 2.500 Mitarbeiter beschäftigt.
Mit seinen Furnierprodukten bedient das Unternehmen unterschiedlichste Kundensegmente von Großunternehmen bis zu Möbeldesignern. Aus dem nachhaltigen Naturprodukt Holz schafft Danzer innovative Produkte für verschiedene Branchen.“Unser Produkt ist nur dann schön, wenn wir dabei die Natur erhalten“2, ist einer der vielen wichtigen Grundsätze der Danzer AG, welche stets ein Auge auf die Natur richtet. Das Unternehmen verarbeitet einen wesentlichen Teil des nachhaltigen Holzes aus den eigenen Wäldern, die über den ganzen Globus verstreut sind.…
Wir, die Schüler aus der F11S1, haben uns, getreu unserem Schulmotto „Schule mit Courage – Schule ohne Rassismus“, dazu entschlossen, einen Film über die derzeitige Situation von Flüchtlingen zu drehen.
Hierzu interviewten wir einen Asylanten im Kirchenasyl in seiner Unterkunft in Regensburg. Er verdeutlichte uns, wie schwer und grausam seine Flucht von Eritrea nach Bayern war. Fast zwei Stunden erzählte er uns sehr detailliert, was er alles auf seiner Reise erleben musste. Man konnte ihm deutlich ansehen, wie sehr ihn sein Entkommen aus der Diktatur noch belastete, da er nicht nur sein komplettes Hab und Gut, sondern auch seine Familie und Freunde hinter sich ließ und sich alleine auf einen gefährlichen Weg nach Europa einstellen musste.
Während sich die eine Hälfte mit dem Flüchtlingsinterview beschäftigte, hat die andere Hälfte der Klasse Passanten in der Stadt zum Thema Flüchtlingspolitik befragt. Diese haben dann erzählt, ob sie schon in Kontakt mit Asylanten getreten sind, ob sie welche in ihrem engeren Umkreis haben, was sie von Merkels Politik halten und was man daran ändern könnte. Die daraus entstandenen Antworten wurden dann kurz zusammengefasst und am Ende an das Interview des Eritreiers angehängt.
Mit mehreren Animationen und einer deutschen Übersetzung, wurde der 10-minütige Kurzfilm zusammengeschnitten und fertig gestaltet.
Das Projekt insgesamt ging über mehrere Wochen und kostete viel Mühe und Aufwand, dennoch machte es uns großen Spaß uns für dieses Thema zu engagieren und anderen Menschen die Hintergründe der Flucht aus Kriegsländern und deren Leben zu verdeutlichen, um gewisse Vorurteile aus der Welt zu schaffen.
Ein Bericht von Nicole Baschinski, Nina Piecha, Andrea Lisowski, Nina Rothmüller, Markus Kern
Nina Brandsma ist die Tochter des Gouverneurs. Max Maurits ist ein Junge, ein Nasser. Nach der großen Überschwemmung wurde die Welt in Zonen aufgeteilt. In den sogenannten GG´s wohnen die Trockenen, die, die sich mit einer hohen Schutzwand vor weiteren Überschwemmungen schützen möchten. Sie sind reich und geben nichts auf die Nassen, die nicht annähernd so viel Geld haben, um sich vor dem gefährlichen Wasser ebenfalls schützen zu können. Nina und Max verlieben sich ineinander, allerdings weiß Max nicht, dass Nina ausgerechnet die Tochter des Verantwortlichen für die Trennung der Reichen und der Armen – der Trockenen und der Nassen – ist. Ihr Vater, der Gouverneur trägt ebenfalls das Leben von 50 Männern auf seinen Schultern, einer von ihnen war Max Vater. Geblendet von Rache, entführt er Nina mit anderen Mitgliedern der NATU – der Nationalen Allianz gegen Terror und Unterdrückung. Aber sein Zorn kann doch niemals stärker als seine Liebe zu Nina sein, oder doch? Werden sie es gemeinsam schaffen, das System zu ändern, die Zonen abzuschaffen? Oder werden die Rachegelüste weiter ansteigen und die Wut unkontrollierbar werden? Wird das alles überhaupt ein Ende nehmen?
(Lehrkraft für Englisch und Geschichte an der staatlichen FOS/BOS Regensburg)
Reporterin: Warum wollten Sie Lehrerin werden?
Fr. Hirmer: In der Grundschule hatte ich einen super Lehrer, der immer engagiert und nett war. Er war mein großes Vorbild und wegen ihm wollte ich diesen Beruf ergreifen. …
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